Ein komplettes Kühlsystem kann Folgendes umfassen:
- Kühleinheit
- Temperaturregler
- Temperatursensor
- Luftauslass und Rücklufteinlass
- Luftfilter
- Abflussrohr
- Signalausgang oder Alarmschnittstelle
- Stromkabel und Schutzvorrichtung
Nicht jedes Projekt benötigt alle Artikel. Die Konfiguration hängt von der Schrankanzahl, der Wärmeerzeugung und den Überwachungsanforderungen ab.
Die Kühlleistung muss mit der gesamten Wärmeentwicklung im Schrank übereinstimmen. Auswahlschritte:
- Listen Sie alle wärmeerzeugenden Komponenten auf
- Addieren Sie deren Nennverlustleistung
- Fügen Sie eine Marge von 20–30 % für zukünftige Laststeigerungen hinzu
- Vergleichen Sie es mit der Nennkühlleistung des Geräts bei tatsächlicher Umgebungstemperatur
Bei hoher Umgebungstemperatur liegt die tatsächliche Kühlleistung unter dem Nennwert. Wählen Sie in diesem Fall eine Nummer größer.
Bei Schränken mit stabiler Wärmebelastung reicht in der Regel ein einzelnes Gerät aus. Für Schränke mit:
- Große Wärmelastschwankungen
- Hohe Umgebungstemperatur
- Voraussetzung für Dauerbetrieb
- Voraussetzung für Redundanz
Eine Konfiguration mit zwei -Einheiten kann in Betracht gezogen werden. Je nach Einstellung des Temperaturreglers können zwei Geräte abwechselnd oder gemeinsam betrieben werden.
Der Temperaturregler kann eingestellt werden mit:
- Soll-Innentemperatur des Schranks
- Temperaturdifferenz (Hysterese)
- Oberer Alarmgrenzwert
- Unterer Alarmgrenzwert
- Verzögerungszeit des Kompressors
Empfohlener Schrankinnentemperaturbereich: +25 Grad bis +38 Grad. Ist die eingestellte Temperatur zu niedrig, kann sich am Verdampfer Kondenswasser bilden und der Energieverbrauch steigt.
Das Gerät kann mit verschiedenen Betriebsmodi konfiguriert werden:
|
Modus |
Beschreibung |
|
Automatisch |
Das Gerät startet und stoppt entsprechend der Innentemperatur des Schranks |
|
Handbuch |
Das Gerät läuft unabhängig von der Temperatur kontinuierlich |
|
Timer |
Das Gerät läuft in festgelegten Zeiträumen |
|
Fernbedienung |
Einheit gesteuert durch externes Signal oder Überwachungssystem |
Die Auswahl des Modus hängt von den Prozessanforderungen und dem Überwachungssystem ab.
Das Gerät kann mit Signalausgang und Alarmschnittstellen konfiguriert werden. Typische Alarmbedingungen:
- Die Innentemperatur des Schranks liegt über dem oberen Grenzwert
- Die Innentemperatur des Schranks liegt unter dem unteren Grenzwert
- Fehler des Temperatursensors
- Ausfall der Stromversorgung
- Kompressorüberlastung
Für den Anschluss an ein vorhandenes SPS- oder Überwachungssystem bestätigen Sie den Schnittstellentyp und das Kommunikationsprotokoll bei der Auftragsbestätigung.
Um den Energieverbrauch zu bewerten, notieren Sie Folgendes:
- Betriebsstunden der Einheit pro Tag
- Start- und Stoppfrequenz des Kompressors
- Umgebungstemperatur
- Schrankinnentemperatur
- Eingangsleistung oder Betriebsstrom
Wenn der Kompressor häufig startet und stoppt, überprüfen Sie die Temperaturdifferenzeinstellung und die Schwankung der Schrankwärmelast.
Empfohlener Wartungsplan:
|
Intervall |
Artikel |
|
Monatlich |
Lufteinlassfilter reinigen, Abflussrohr prüfen |
|
Vierteljährlich |
Betriebsstrom prüfen, Dichtung prüfen |
|
Alle 6 Monate |
Temperatursensor prüfen, Lüfterflügel prüfen |
|
Alle 12 Monate |
Kältemittelfüllung prüfen, elektrische Anschlüsse prüfen |
Empfohlene Verbrauchsmaterialien und Ersatzteile:
- Lufteinlassfilter
- Dichtung
- Abflussrohr
- Temperatursensor
- Lüfter
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Symptom |
Mögliche Ursache |
|
Schranktemperatur zu hoch |
Filterverstopfung, Umgebungstemperatur, erhöhte Wärmebelastung |
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Häufiger Start/Stopp des Kompressors |
Temperaturunterschied zu gering, Wärmelast schwankt |
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Wasser im Schrank |
Abflussrohr verstopft, Dichtung beschädigt |
|
Gerät startet nicht |
Stromversorgung, Spannung, Temperaturreglereinstellung |
|
Alarmausgang immer aktiv |
Sensorfehler, Verkabelungsfehler, Alarmeinstellung |
Standardkonfiguration (ausgewählte Modelle)
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Parameter |
Einheit |
SAS300 |
SAS600 |
SAH1000 |
SAH2000 |
SAH3200 |
|
Kühlleistung |
W |
300 |
600 |
1000 |
2000 |
3200 |
|
Innentemperaturbereich des Schranks |
Grad |
+25 bis +38 |
+25 bis +38 |
+25 bis +38 |
+25 bis +38 |
+25 bis +38 |
|
Außentemperaturbereich des Schranks |
Grad |
-5 bis +55 |
-5 bis +55 |
-5 bis +55 |
-5 bis +55 |
-5 bis +55 |
|
Stromversorgung |
V/ph/Hz |
220/1/50 |
220/1/50 |
220/1/50 |
220/1/50 |
220/1/50 |
|
Schutzstufe (intern/extern) |
IP |
IP54 |
IP54 |
IP54 |
IP54 |
IP55/IP55 |
F: Wie oft startet und stoppt der Kompressor im Normalbetrieb?
A: Die Start- und Stoppfrequenz des Kompressors hängt von der Temperaturdifferenzeinstellung, der Wärmebelastung des Schranks und der Umgebungstemperatur ab. Wenn der Kompressor mehr als 6 Mal pro Stunde startet und stoppt, überprüfen Sie die Einstellung der Temperaturdifferenz und prüfen Sie, ob die Kühlleistung für die tatsächliche Wärmelast zu groß ist.
F: Was sollte im täglichen Betrieb aufgezeichnet werden?
A: Notieren Sie die Innentemperatur des Schranks, die Umgebungstemperatur, die Betriebsstunden des Geräts, die Start- und Stoppfrequenz des Kompressors und den Betriebsstrom. Vergleichen Sie den Datensatz mit dem Designwert. Wenn die Innentemperatur des Schranks allmählich ansteigt, überprüfen Sie den Lufteinlassfilter, die Kondensatorlamellen und die tatsächliche Wärmebelastung.
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